Forex Trading bedeutet Devisenhandel.
Ein Trader ist ein Devisenhändler. Im Devisenhandel werden zwei Währungen gegeneinander getauscht. Der Trader spekuliert darauf, dass sich das Verhältnis der Währungen zueinander, das als Wechselkurs bezeichnet wird, verändert. Die Wechselkurse der Währungen richten sich nach Angebot und Nachfrage. Wird die eine Währung verstärkt nachgefragt, steigt ihr Wert im Verhältnis zu anderen Währungen. Ist das Angebot an einer Währung höher als die Nachfrage am Devisenmarkt, sinkt ihr Wert im Verhältnis zu anderen Währungen. Im Devisenhandel stehen immer zwei Währungen zueinander im Verhältnis. Das am stärksten gehandelte Währungspaar ist der US-Dollar und der Euro. Die Darstellung lautet dann: EUR/USD 1,4244 und beinhaltet die Aussage, dass ich für den Kauf von einem Euro 1,4244 Dollar bezahlen muss. Die erste Währung ist die Basiswährung, die nachstehende Währung ist die Bezugswährung. Die Bezugswährung gibt also an,welcher Betrag der zweiten Währung aufgebracht werden muss, um eine Einheit der Basiswährung zu kaufen.
Die Wechselkurse ändern sich ständig und werden von wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten in aller Welt beeinflusst. Oft gibt es keine erkennbaren Anlässe, meist bewegen sich die Kurse in einem gewissen Rahmen auf und ab. Devisen handeln kann heutzutage jedermann. Voraussetzung ist, dass er bei einem speziellen Forex-Broker ein Handelskonto einrichtet und dieses Konto mit einem bestimmten, je nach Forex-Broker unterschiedlichen Mindestkapital von 100 bis etwa 5000 Euro ausstattet. Der Forex-Broker stellt eine Handelsplattform im Internet zur Verfügung, in die sich der Trader mit einem persönlichen Passwort einloggt und unmittelbar handeln kann. Mittels optischer Signale werden die Kursbewegungen fortlaufend angezeigt. Grafische Darstellungen unterstützen die Prognose des Kursverlaufs.
Verändert sich der Wechselkurs des Euro im Verhältnis zum Dollar beispielsweise von 1,3085 auf 1,3100, wird der Euro aufgewertet. Statt 1,3085 erhält man jetzt für einen Euro 1,3100 Dollar beziehungsweise muss 1,3100 Dollar aufwenden, um einen Euro zu kaufen. Wenn der Trader mit einem Mausklick für 100 Dollar nun Euro zum Kurs von 1,3085 kauft und diese zum Wert 1,3100 wieder verkauft, hat er einen Gewinn gemacht. Der Forex-Broker berechnet im Augenblick des Kaufs eine kleine Gebühr, die über den Gewinn bezahlt wird. Genauso kann der Trader auch auf fallende Kurse setzen.
Der Handel mit Devisen oder Forex Trading ist rund um die Uhr, mit Ausnahme am Wochenende, möglich und wird über eine Netzwerk von Banken und Händlern abgewickelt. Eine zentrale Börse gibt es nicht. Wer nicht ständig die Kursbewegungen life verfolgen möchte oder kann, kann automatische Handelstopps einbauen, die den Handel nach vorgegebenen Werten beenden.
